Amnesty International Menschenrechte und indigene Voelker

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Menschenrechte und indigene Voelker

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Eilaktionen 2015

UA-291/2015, Russland: Umweltaktivist in Haft
Sergei Nikiforov, Sprecher der indigenen Gemeinschaft der Ewenken und Umweltaktivist, wurde nach einem unfairen Verfahren inhaftiert. Er musste sich wegen Widerstands gegen ein Goldminen-Projekt in der Oblast Amur an der Grenze zu China vor Gericht verantworten. Sergei Nikiforov ist ein gewaltloser politischer Gefangener.
Die UA mit weiteren Informationen finden Sie unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-291-2015/umweltaktivist-haft?

UA-240/2015, Argentinien: Drohendes unfaires Verfahren
Die Indigenensprecherin Relmu Ñamku ist am 26. Oktober wegen versuchten Mordes vor Gericht gestellt worden, weil sie 2012 eine Polizistin verletzt haben soll, als ihre indigene Gemeinschaft Widerstand gegen die Räumung ihres angestammten Landes in der argentinischen Provinz Neuquén geleistet hatte. Vor der Umwandlung ihrer Anklage war ihr zunächst "Körperverletzung" vorgeworfen worden. Relmu Ñamku drohen nun ein unfaires Verfahren und bei einem Schuldspruch bis zu 15 Jahre Haft.
Die UA mit weiteren Informationen finden Sie unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-240-2015/drohendes-unfaires-verfahren.

UA-236/2015, Paraguay: Indigene bedroht
Die indigene Gemeinschaft der Ayoreo Atetadiegosode in Cuyabia im westparaguayischen Departamento Boquerón hat angegeben, sich durch die Anwesenheit von privatem, schwerbewaffnetem Sicherheitspersonal bedroht zu fühlen. Zwischen dem Landbesitzer, der die Wachleute engagiert hat, und der indigenen Gemeinschaft in Cuyabia bestehen Landstreitigkeiten. Die Gemeinschaft wartet darauf, dass sie ihre Landtitel erhält.
Die UA mit weiteren Informationen finden Sie unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-236-2015/indigene-bedroht.

UA-234/2015, Kolumbien: Ehemaliger Bürgermeister getötett
Der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Suárez, Benicio Flor Belalcazar, der in der derzeitigen lokalen Wahlkampagne aktiv gewesen war und der indigenen Gemeinschaft im Reservat Cerro Tijeras angehörte, wurde von zwei bewaffneten Männern getötet. Seine Ehefrau überlebte den Anschlag. Amnesty International ist jedoch in großer Sorge um die Sicherheit der Angehörigen der indigenen Gemeinschaft und der Kandidat_innen in den lokalen und regionalen Wahlen, die am 25. Oktober stattfinden.
Die UA mit weiteren Informationen finden Sie unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-234-2015/ehemaliger-buergermeister-getoetet.

UA-185/2015, Ecuador: Exzessive Gewaltanwendung
In Ecuador sind zahlreiche Personen und auch Polizist_innen verletzt worden, als es bei landesweiten Demonstrationen zu Zusammenstößen zwischen Protestierenden und Sicherheitskräften kam. Viele Demonstrierende wurden festgenommen. Da nach wie vor Proteste stattfinden, besteht die Gefahr, dass weitere Personen verletzt bzw. inhaftiert werden.
Die UA mit weiteren Informationen ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-185-2015/exzessive-gewaltanwendung abrufbar.

UA-163/2015, Brasilien: Drohende Zwangsräumung
15 Familien der indigenen Gemeinschaft der Guarani-Kaiowá aus der Gemeinde Apika'y droht Anfang August die rechtswidrige Zwangsräumung, sollte ein am 21. Mai erlassener Beschluss des Bundesgerichts von Dourados umgesetzt werden.
Die UA mit weiteren Informationen ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-163-2015/drohende-zwangsraeumung abrufbar.

UA-284/2014-1, Paraguay: Indigene Gemeinschaft in Gefahr
Der Indigenenorganisation Gente, Ambiente y Territorio (GAT) zufolge erfolgt derzeit die rapide Abholzung eines Teils des angestammten Landes (eingetragen unter der Nummer 54RR03) der indigenen Gemeinschaft der Ayoreo Totobiegosode in Puerto Casado im Departamento Alto Paraguay in der Region Chaco durch ein Viehzuchtunternehmen. Die vom Umweltministerium (Secretaría del Ambiente - SEAM) ausgestellte Lizenz des Unternehmens ist aktuell allerdings ausgesetzt. Laut GAT wurden allein im vergangenen Monat innerhalb von 16 Tagen 1.500 Hektar abgeholzt.
Die UA mit weiteren Informationen ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-284-2014-1/indigene-gemeinschaft-gefahr abrufbar.

UA-91/2015, Kolumbien: Indigene Gemeinschaft bedroht
Im Norden des Departamento Cauca im Südwesten Kolumbiens sind am 15. April drei Angehörige der indigenen Gemeinschaft der Nasa im Reservat Cerro Tijeras durch Kopfschüsse getötet worden. Zahlreiche weitere sollen Opfer des Verschwindenlassens geworden sein. Auch andere indigene Gemeinschaften in diesem Gebiet haben von Morddrohungen berichtet.
Die UA mit weiteren Informationen ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-091-2015/indigene-gemeinschaft-bedroht abrufbar.

UA-281/2013-1, Kolumbien: Landrechtsaktivist_innen bedroht
Afro-kolumbianische Gemeinschaften kämpfen in Kolumbien ebenso wie die dort lebenden indigenen Gemeinschaften um die Rückgabe ihres Landes. Daher bitten wir Sie dieses Mal, eine UA zu unterstützten, bei der es nicht direkt um indigene Völker geht.
Dutzende bewaffnete Männer haben Landrechtsaktivist_innen der afro-kolumbianischen Gemeinschaft aus Pedeguita Mansilla im Norden Kolumbiens angegriffen. Nur wenige Tage zuvor waren den Angehörigen der Gemeinschaft Schutzmaßnahmen verwehrt worden. Sie fordern die Rückgabe ihres Landes.
Die UA mit weiteren Informationen ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-281-2013-1/landrechtsaktivistinnen-bedroht abrufbar.

UA-43/2015, Kolumbien: Indigene bedroht und ermordet
Im Norden des Departamento de Cauca im Südwesten Kolumbiens sind vier indigene Männer getötet worden. Zahlreiche Personen sollen Opfer des Verschwindenlassens geworden sein, weitere sollen Morddrohungen erhalten haben.
Paramilitärs bedrohen weiterhin Indigenensprecher_innen im Norden des Departamento de Cauca. Die indigenen Gemeinschaften fordern umfassende Entschädigungsleistungen, auch in Form von Land, für zahlreiche Massentötungen an Indigenen.
Die UA mit weiteren Informationen ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-043-2015/indigene-bedroht-und-ermordet und das Update unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-043-2015-1/indigene-von-paramilitaers-bedroht abrufbar.

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