Amnesty International Menschenrechte und indigene Voelker

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Menschenrechte und indigene Voelker

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Eilaktionen 2010

UA-245/2010, Argentinien: Gewalt gegen Indigene
Am 23. November hat die Polizei in La Primavera im Nordosten Argentiniens eine Straßensperre der indigenen Gemeinschaft der Toba Qom mit Gewalt aufgelöst. Dabei wurden zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt, von denen fünf noch in Lebensgefahr schweben. Die Polizei brannte zudem mehrere provisorisch errichtete Unterkünfte der Indigenen nieder.
Die UA mit weiteren Informationen ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-245-2010/gewalt-gegen-indigene.

UA-244/2010, Brasilien: Gemeindesprecher ermordet
Flaviano Pinto Neto, ein Sprecher der im Bundesstaat Maranhão im Nordosten Brasiliens gelegenen Gemeinde Charco, ist am 30. Oktober erschossen worden. Manoel Santana Costa und mehr als 20 weitere Mitglieder der Gemeinde sind mit dem Tod bedroht worden und fürchten nun um ihr Leben. Manoel Santana Costa hält sich seitdem versteckt und versucht, Polizeischutz zu erhalten.
Die UA mit weiteren Informationen ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-244-2010/gemeindesprecher-ermordet abrufbar.

UA-237/2010, Kolumbien: Morddrohungen
Am 30. Oktober erhielten verschiedene MenschenrechtsverteidigerInnen in Bogotá sowie in den Departements Valle del Cauca, Cauca und Nariño Morddrohungen per SMS. Diese wurden von der paramilitärischen Gruppe "Águilas Negras" (Schwarze Adler) verschickt. In der Kurznachricht hieß es, sie sollten "nach Venezuela gehen, wenn ihr ein neues Land wollt" und dass sie "verschwinden oder sterben" sollten. Die Nachricht war an 25 Personen und Organisationen gerichtet, unter anderem an die Organisation für die Rechte von Indigenen "Consejo Regional Indígena del Cauca" (CRIC). Bereits am 10. Oktober schickten die "Schwarzen Adler" eine E-Mail an einige bekannte MenschenrechtsverteidigerInnen, in der sie über 69 kolumbianische Nichtregierungsorganisationen und Personen auflisteten, die "damit rechnen können, zu sterben".
Die UA mit weiteren Informationen ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-237-2010/morddrohungen abrufbar.

UA-110-3/2010, Mexiko: Indigene getötet und verletzt
Am 16. Oktober wurden fünf Angehörige einer Indigenenorganisation im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca von bewaffneten Männern angegriffen und zwei von ihnen getötet, zwei weitere verletzt. Die Überlebenden des Anschlags müssen weitere Übergriffe befürchten.
Die UA mit weiteren Informationen ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-110-2010-3/indigene-getoetet-und-verletzt abrufbar.

UA-110-2/2010, Mexiko: indigene Frauen angegriffen
Am 7. September griffen bewaffnete Männer zwei indigene Frauen aus dem Ort San Juan Copala im Bundesstaat Oaxaca im Süden Mexikos an, als sie zu Fuß auf dem Rückweg von Lebensmitteleinkäufen in einem Nachbarort waren. Eine der Frauen wurde vergewaltigt, auf die zweite wurde geschossen. Da der Angriff den Behörden gemeldet wurde, könnten den Frauen und ihren Familien Vergeltungsmaßnahmen drohen.
San Juan Copala wird seit neun Monaten belagert und ist von bewaffneten Gruppen umstellt. Die Ortschaft ist seit Jahren brutaler Gewalt ausgesetzt. Auch dieses Jahr gab es bereits mehrere Morde. Am 17. April 2010 wurde José Celestino Hernández Cruz von Mitgliedern einer bewaffneten Gruppe getötet. Am 27. April 2010 wurden die Menschenrechtsverteidigerin Alberta Cariño Trujillo und der finnische Beobachter Jyri Jaakkola von bewaffneten Männern überfallen und getötet. Am 20. Mai 2010 erschoss man den Indigenensprecher Timoteo Alejandro Ramirez und seine Frau Cleriberta Castro Aguilar in ihrem Haus in San Juan Copala.
Die UA mit weiteren Informationen ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-110-2010-2/indigene-frauen-angegriffen abrufbar.

UA-200/2010, Paraguay: Indigene brauchen Schutz
Am 5. September 2010 erhielten zwei Vertreter der indigenen Gemeinschaft der Kelyenmagategma in Paraguay Morddrohungen. Sie begleiteten eine internationale Delegation, die den Anspruch der Indigenen auf ihr angestammtes Land untersuchte.
Die UA mit weiteren Informationen ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-200-2010/indigene-brauchen-schutz abrufbar.

UA-314/2008-5, Mexiko: Nach Freispruch bedroht
Raúl Hernández, Mitglied der Indigenenorganisation Organización del Pueblo Indigena Me'phaa (OPIM), kommt nicht zur Ruhe. Am 27. August wurde er von einer Mordanklage freigesprochen, deretwegen er seit April 2008 in der Gemeinde Ayutla im Bundesstaat Guerrero im Süden Mexikos in Haft gesessen hatte. In den Tagen seit seiner Freilassung sind er und andere engagierte Indigene bedroht worden und befinden sich erneut in großer Gefahr.
Die UA mit weiteren Informationen ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-314-2008-5/nach-freispruch-bedroht abrufbar.

UA-172/2010, Indien: Zwei Inder verschleppt
Lado Sikaka und Sana Sikaka, zwei Sprecher der indigenen Gemeinschaften der Dongria Kondh, die sich gegen eine geplante Bauxitmine in den Niyamgiri-Bergen im ostindischen Bundesstaat Orissa wehren, sind am 9. August von unbekannten bewaffneten Männern entführt worden. Die Behörden haben bislang keine Ermittlungen aufgenommen.
Sana Sikaka wurde am Abend des 10. August wieder freigelassen. Er berichtete, dass sie von etwa 15 Männern in Zivil mit Automatikwaffen entführt und verschleppt wurden. Lado Sikaka wurde am 12. August freigelassen. Er behauptet, er sei von Polizeibeamten verhört und dabei geschlagen worden. Bevor er freigelassen wurde, habe er zwei leere Blatt Papier unterschreiben müssen.
Die UA mit weiteren Informationen ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-172-2010/zwei-inder-verschleppt, die Updates sind unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-172-2010-1/freigelassen und http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-172-2010-2/zweiter-inder-freigelassen abrufbar.

UA-163/2010, Guatemala: Frau angeschossen
Deodora Hernández wurde am 7. Juli in ihrer Wohnung von zwei Männern angeschossen, die sie um ein Nachtlager baten und denen sie daraufhin Kaffee anbot. Deodora Hernández ist eine Aktivistin, die gegen die ihrer Meinung nach negativen Auswirkungen von Bergbauprojekten auf ihre indigene Gemeinschaft in Ágel im Südwesten von Guatemala protestiert.
Die Interamerikanische Menschenrechtskommission forderte bereits am 20. Mai die guatemaltekische Regierung auf, Maßnahmen zu ergreifen, um Leben und Sicherheit der BewohnerInnen der betroffenen Gebiete zu schützen und die Bergbauaktivitäten in der Marlin-Mine einzustellen. Diese Mine ist im Besitz von Montana Exploradora de Guatemala, S.A, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft des kanadischen Bergbauunternehmens Goldcorp.
Die UA ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-163-2010/frau-angeschossen abrufbar.

UA-159/2010, China: Mongole inhaftiert
Sodmongol, einem Aktivisten aus der Autonomen Region Innere Mongolei in China könnte ein Gerichtsverfahren bevorstehen, nachdem er inhaftiert wurde, als er sich auf dem Weg zu einer Versammlung Indigener Völker bei den Vereinten Nationen in New York befand. Seine Familie hat ihn seit April nicht mehr gesehen. Ihm drohen Folter, Misshandlung und "Verschwindenlassen".
Die UA ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-159-2010/mongole-inhaftiert abrufbar.

UA-314/2008-4, Mexiko: Unfaires Verfahren
Am 17. April 2008 wurde Raúl Hernández, Mitglied der Indigenenorganisation Me'phaa Indigenous People's Organisation (OPIM), inhaftiert und des Mordes an Alejandro Feliciano García am 1. Januar 2008 im Dorf El Camalote im Bundesstaat Guerrero beschuldigt. Amnesty International erklärte ihn 2008 zum gewaltlosen politischen Gefangenen und geht davon aus, dass die Anklagen gegen ihn politische Gründe haben. Am 30. Juni 2010 schloss der vorsitzende Richter die Beweisaufnahme ab. In den kommenden Wochen wird die Staatsanwaltschaft eine Empfehlung zu dem Fall abgeben.
Die UA ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-314-2008-4/unfaires-verfahren abrufbar.

UA-314/2008-3, Mexiko: In Haft bedroht
Diese UA ist bereits das dritte Update im Fall Raúl Hernández, für dessen Rechte sich Amnesty seit mehreren Jahren einsetzt. Er wird von Mithäftlingen bedroht, nachdem er Zeuge einer gewälttätigen Auseinandersetzung war. Das Gefängnis hat in Kenntnis der Umstände bisher keine Maßnahmen zu seinem Schutz ergriffen.
Die UA ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-314-2008-3/haft-bedroht abrufbar.

UA-123/2010, Peru: Unfairer Prozess droht
Segundo Alberto Pizango Chota, Präsident einer peruanischen Indigenenorganisation, soll Berichten zufolge vorhaben, am 26. Mai 2010 nach mehreren Monaten im nicaraguanischen Exil nach Peru zurückzukehren. Gegen ihn werden in Peru allem Anschein nach unbegründete Anklagepunkte erhoben, so dass ihm ein unfaires Gerichtsverfahren droht.
Segundo Alberto Pizango Chota wurde am 26. Mai auf dem Flughafen festgenommen, am 27. Mai aber wieder frei gelassen. Die Anklagepunkte wurden nicht fallen gelassen, so dass ihm weiterhin eine strafrechtliche Verfolgung droht.
Die UA ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-123-2010/unfairer-prozess-droht und die Updates unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-123-2010-1/festnahme-bei-rueckkehr-aus-exil sowie unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-123-2010-2/indigenensprecher-freigelassen abrufbar.

UA-110/2010, Mexiko: Indigenensprecher und Ehefrau getötet
Die 700 Einwohner der Gemeinde San Juan Copala im südlichen Mexiko werden von Paramilitärs belagert. Bei dem Versuch, die Belagerung zu durchbrechen, sind Menschen bereits bedroht, angegriffen oder getötet worden. Durch den Tod einer indigenen Menschenrechtlerin und eines finnischen Journalisten (siehe UA-101/2010) hat das Medieninteresse an dem Konflikt zugenommen, dennoch haben die Bundes- und Staatsbehörden noch nichts unternommen, um die Belagerung zu beenden.
Am 20. Mai 2010 sind der 46-jährige Timoteo Alejandro Ramírez und seine 36-jährige Frau Cleriberta Castro Aguilar von mindestens zwei Männern, die in ihr Haus eingedrungen waren, durch Kopfschüsse getötet worden. Nach Angaben örtlicher Menschenrechtsorganisationen ist die Gemeinde San Juan Copala am selben Tag auch von den umliegenden Hügeln aus beschossen worden.
Die UA ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-110-2010/ortschaft-belagert und das Update unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-110-2010-1/indigenensprecher-und-ehefrau-getoetet abrufbar.

UA-101/2010, Mexiko: Anschlag auf Menschenrechtsbeobachter
Am 27. April wurde eine Gruppe von etwa 30 MenschenrechtsbeobachterInnen von bewaffneten Männern im Gebiet der indigenen Triqui im Bundesstaat Oaxaca im Süden Mexikos wahrscheinlich von einer paramilitärischen Gruppierung, die den MenschenrechtsbeobachterInnen zuvor gedroht hatte, in einen Hinterhalt gelockt. Die Gruppe war unterwegs, um die seit langem andauernden Menschenrechtsverletzungen in dem indigenen Gebiet der Triqui zu dokumentieren und humanitäre Hilfe zu leisten. Der finnische Beobachter Jyri Antero Jaakola und die Menschenrechtlerin und Indigene Beatriz Cariño starben bei dem Angriff. Die Behörden haben bisher weder angemessene Aufklärungs- noch Schutzmaßnahmen unternommen.
Die UA ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-101-2010/anschlag-auf-menschenrechtsbeobachter und ein Update unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-101-2010-1/fuenf-vermisste-aufgetaucht abrufbar.

UA-89/2010, Brasilien: Zwangsräumung verhindern
Im mittleren Westen Brasiliens droht etwa 250 Angehörigen der Kurussú Ambá die Vertreibung von Land ihrer Vorfahren, das sie am 25. November 2009 wiederbesetzt haben. Falls sie zur Räumung gezwungen werden, müssen sie unter prekären Bedingungen neben einer Schnellstraße leben, wie sie es auch die vergangen vier Jahre bereits tun mussten. In der Verangenheit wurden Mitglieder der Indigenen bei Wiederbesetzungsversuchen erschossen.
Teilerfolg erzielt! Am 26. April wurde der Räumungsbefehl gegen die Angehörigen der Kurussú Ambá für 90 Tage ausgesetzt. Die Indigenen werden jedoch nach wie vor von bewaffneten Männern bedroht.
Die UA ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-089-2010/zwangsraeumung-verhindern? und das Update unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-089-2010-1/zwangsraeumung-ausgesetzt abrufbar.

UA-63/2010, Mexiko: Menschenrechtlerin in Gefahr
Am 6. März 2010 erhielt Obtilia Eugenio Manuel, Vorsitzende der Organisation des indigenen Volks der Me'phaa, Organización del Pueblo Indígena Me'phaa (OPIM), eine schriftliche Morddrohung in das Büro der Organisation in Ayutla de los Libres, im Bundesstaat Guerrero. Nach wiederholten Drohungen und Einschüchterungen ordnete der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte an, für Obtilia Eugenio Manuel, ihren Ehemann und ihre Kinder sowie für andere OPIM-Mitglieder und MenschenrechtsverteidigerInnen in Guerrero Schutzmaßnahmen (medidas provisionales) zu ergreifen. Einige Schutzmaßnahmen wurden ergriffen, aber es wurde nie ermittelt, wer hinter den Morddrohungen und Angriffen steht, und niemand wurde bislang zur Verantwortung gezogen.
Am 28. November 2010 erhielten Obtilia Eugenio Manuel und Cuauhtémoc Ramírez schriftliche Morddrohungen. Sie setzen sich für die Verfolgung des Falles von zwei indigenen Frauen ein, Inés Fernández und Valentina Rosendo, die 2002 von Soldaten vergewaltigt wurden. Im August forderte der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte den mexikanischen Staat auf, den Fall aufzuklären, für Gerechtigkeit und Entschädigungen zu sorgen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Wiederholung solcher Taten zu verhindern.
Die UA ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-063-2010/menschenrechtlerin-gefahr, das Update unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-063-2010-1/neue-morddrohungen abrufbar.

UA-295/2008-1, Brasilien: Indigenensprecher in Haft
Rosivaldo Ferreira da Silva wurde am 10. März 2010 von Beamten der brasilianischen Bundespolizei festgenommen und mit dem Tod bedroht und zwangen ihn eine Tablette zu schlucken. Es besteht die Gefahr, dass er Folterungen ausgesetzt sein könnte. Er ist Sprecher von rund 130 Familien, die in der Gemeinde Tupinambá in Serra do Padeiro im Nordosten Brasiliens leben.
Die UA ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-295-2008-1/indigenensprecher-haft abrufbar.

UA-33/2010, Mexiko: Zwei Frauen willkürlich inhaftiert
Alberta Alcántara Juan und Teresa González Cornelio sind seit dem 3. August 2006 für eine Tat inhaftiert, die sie nicht begangen haben. Sie wurden zu 21 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie angeblich sechs Bundespolizisten über mehrere Stunden entführt hatten. Die gegen das Urteil eingelegten Rechtsmittel führten zu einem neuen Verfahren. Nach Durchführung dieses neuen Verfahrens hat der Richter nunmehr beginnend mit dem 3. Februar 30 Werktage bis zur Urteilsverkündung angesetzt.
Die UA ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-033-2010/zwei-frauen-willkuerlich-inhaftiert abrufbar.

UA-16/2010, Mexiko: Morddrohung
Adolfo Guzmán Ordaz, der sich für die Rechte der indigenen Bevölkerung im Bundesstaat Chiapas im Süden Mexikos einsetzt, hat mehrere Morddrohungen erhalten, nachdem er Beschwerde gegen die Polizei eingereicht hatte. Der Grund seiner Beschwerde war die Durchsuchung seines Hauses durch die bundesstaatliche Polizei am 8. November. Etwa 20 Polizisten der Kriminalpolizei waren in sein Haus eingedrungen, ohne einen Durchsuchungsbefehl vorzuzeigen. Sie bedrohten ihn und seine Familie und richteten sogar eine Waffe auf seine Frau. Die Behörden haben bisher keine angemessenen Maßnahmen zu seinem Schutz ergriffen.
Am 25. Februar 2010 ist Margarita Martínez entführt, bedroht und geschlagen worden. Auch wurde sie von ihren Entführern aufgefordert, die Beschwerde fallen zu lassen.
Die UA ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-016-2010/morddrohungen und ein Update unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-016-2010-1/schutzmassnahmen-fordern abrufbar.

UA-10/2010, Laos: Abschiebung
Am 28. und 29. Dezember 2009 haben thailändische Militärangehörige etwa 4.500 Angehörige der Hmong nach Laos abgeschoben und damit gegen internationales Recht verstoßen. Die Regierung in Laos verweigert den Vereinten Nationen und anderen Beobachtern den Zugang zu ihnen. Seit 2005 hatten Abschiebungen von Angehörigen der Hmong aus Thailand nach Laos zu vermehrten Fällen von "Verschwindenlassen", Folter und willkürlicher Inhaftierung geführt.
Die UA ist unter http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-010-2010/abschiebung abrufbar.

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