Amnesty International Menschenrechte und indigene Voelker

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Menschenrechte und indigene Voelker

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Aktuelle Eilaktionen / Urgent Actions

Auf dieser Seite finden Sie die laufenden Eilaktionen von Amnesty International zum Thema Menschenrechtsverletzungen an indigenen Völkern. Eilaktionen zu anderen Themen von Amnesty sind unter http://www.amnesty.de/urgent-actions-0 abrufbar.

Aktuelle Eilaktion bis zum 03.07.2018, Kolumbien: Bewaffneter Angriff und Vertreibung
Am späten Abend des 17. Mai erfolgte im Stadtteil Nuevo Escobal der Stadt Cúcuta ein Angriff auf ein Wohnheim. Mehr als 300 Angehörige der indigenen Gemeinschaft der Yukpa aus Venezuela waren dort wohnhaft. Der Angriff wurde von einer unbekannten, bewaffneten Gruppe ausgeführt, aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um eine paramilitärische Organisation. Vertreter_innen der Gemeinschaft berichten, im Vorfeld direkt mit dem Tode und dem Verlust ihrer körperlichen Unversehrtheit bedroht worden zu sein. Außerdem sollen die kolumbianischen Behörden in Cúcuta keinerlei Anstalten gemacht haben, die indigene Gemeinschaft mit dem dafür vorgesehenen Notfallplan zu schützen. Stattdessen wurden die Ereignisse von den Behörden offenbar stillschweigend in Kauf genommen.
Helfen Sie! Die UA mit weiteren Informationen ist hier und das Update hier abrufbar.

Aktuelle Eilaktion bis zum 31.05.2018, Chile: Inhaftierter Mapuche im Hungerstreik
Der Machi Celestino Córdova, ein geistliches Oberhaupt der Mapuche, befindet sich seit 2014 in einer Haftanstalt in der zentralchilenischen Stadt Temuco. Nach mehr als 90 Tagen im Hungerstreik, befindet er sich in einem kritischen Gesundheitszustand und sein Leben ist in akuter Gefahr. In den Hungerstreik war er getreten, nachdem ihm die Behörden den Besuch seines heiligen Altars verboten hatten.
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Aktuelle Eilaktion bis zum 25.05.2018, Indien: Menschenrechtlerin bedroht
Wegen ihres friedlichen Engagements sieht sich Pavitri Manjhi mit Bedrohungen, Schikane und Einschüchterungen konfrontiert. Zwischen dem 3. und 5. April wurde sie jeden Abend von zwei Männern zuhause aufgesucht. Diese wiesen sie an, alle formalen Beschwerden zurückzuziehen, die von Adivasi-Dorfbewohner_innen gegen zwei Privatunternehmen eingereicht worden waren. Berichten zufolge waren einige Mitglieder der Dorfgemeinschaft von den Unternehmen um ihr Land betrogen worden.
Helfen Sie! Die UA mit weiteren Informationen ist hier abrufbar. Unseren Musterbrief an den Minister für indigene Angelegenheiten können Sie gern verwenden.

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